Was kostet eine Shopify-Migration? Preise, Faktoren und Richtwerte

Was kostet eine Shopify-Migration wirklich? Die Preisfaktoren, realistische Richtwerte und ein interaktiver Rechner für deine Schätzung.

Richard Roth

Richard Roth

SEO & GEO Strategist

31. Oktober 2026

10 Min. Lesezeit

Kostenfaktoren einer Shopify-Migration im Überblick

“Was kostet das denn?” ist bei einer Shopify-Migration fast immer die erste Frage. Und fast immer bekommst du darauf eine Antwort, die dir nicht weiterhilft: “Kommt drauf an.”

Das stimmt sogar. Nur lässt sich das “kommt drauf an” konkret machen. Der Preis einer Migration hängt an einer Handvoll klar benennbarer Faktoren: von welchem System du kommst, wie groß dein Sortiment ist, ob du ein neues Design willst und ob Sonderfunktionen dazukommen. Wenn du diese Faktoren kennst, kannst du eine Migration nicht nur einschätzen, sondern auch Angebote vergleichen und Mondpreise erkennen.

Direkt zur Schätzung? Zum Migrations-Kostenrechner.

Das Wichtigste in Kürze

  • • Richtwert: Einfache Migrationen starten bei rund 5.000 Euro, umfangreiche Projekte mit Custom-Apps und B2B erreichen schnell 50.000 bis 80.000 Euro.
  • • Fünf Faktoren: Quellsystem, Produktanzahl, Datenmigration, Design und Sonderfunktionen bestimmen den Preis, nicht die Plattform selbst.
  • • SEO ist kein Extra: Bei einem seriösen Anbieter gehören 301-Redirects und die SEO-sichere Migration in den Grundpreis, nicht in die Aufpreisliste.
  • • Festpreis schlägt Stundensatz: Ein Festpreis nach klarer Bestandsaufnahme schützt dich vor bösen Überraschungen am Ende.
  • • DIY hat versteckte Kosten: Selbst migrieren spart Agenturhonorar, kostet aber Zeit, Nerven und im schlimmsten Fall Rankings.

Was kostet eine Shopify-Migration im Schnitt?

Eine Shopify-Migration kostet in den meisten Fällen zwischen etwa 5.000 und 80.000 Euro. Die große Spanne ist kein Ausweichen, sondern die klare Antwort: Zwischen einem kleinen Wix-Shop und einem Magento-Enterprise-System mit 50.000 Produkten liegen Welten.

Um dir ein Gefühl zu geben, hier ein paar typische Größenordnungen als Richtwerte:

  • Kleiner Baukasten-Shop (Wix, Jimdo, Squarespace, wenige Produkte): ab ~5.000 Euro
  • KMU-Shop (WooCommerce, Shopware, JTL, mittleres Sortiment): ~14.000 bis 23.000 Euro
  • Umfangreiches Projekt mit neuem Design und Datenmigration: ~20.000 bis 35.000 Euro
  • Enterprise-Migration (Magento, headless, Custom-Apps, B2B): ab ~25.000 Euro aufwärts, Vollprojekte auch 50.000 bis 80.000 Euro

Ein konkretes Beispiel: Ein Wechsel von Wix zu Shopify mit unter 500 Produkten und neuem Design liegt bei rund 10.000 bis 16.000 Euro.

Diese Zahlen sind bewusst als “ab” und ”~” formuliert. Kein seriöser Anbieter nennt dir einen exakten Preis, bevor er weiß, was in deinem Shop steckt. Aber die Richtung stimmt: Der Preis wächst mit der Komplexität, nicht mit dem Zufall.

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Lass dich von einem sehr niedrigen Pauschalpreis nicht blenden. Was auf den ersten Blick günstig wirkt, entpuppt sich oft als reine Datenübertragung ohne SEO, ohne Redirects und ohne Testphase. Die Nacharbeit kostet dich am Ende mehr.

Till Täubrich
Store2X empfiehlt Till Täubrich

Wenn ich einen Preis kalkuliere, sitzt der größte Unsicherheitsfaktor selten im Katalog, sondern in den Schnittstellen. Eine gewachsene ERP- oder Warenwirtschafts-Anbindung mit Sonderlogik ist schwerer zu schätzen als 50.000 saubere Produkte. Deshalb frage ich vor jedem Angebot konkret nach, welche Systeme heute an den Shop hängen und wie tief sie greifen. Wer diese Posten im Angebot nicht aufgeschlüsselt sieht, zahlt sie später als Nachtrag.

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

Der Preis einer Migration setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Wenn du sie verstehst, kannst du jedes Angebot lesen wie eine Rechnung, bei der die Posten benannt sind.

Quellsystem und Komplexität

Von welchem System du kommst, ist der größte einzelne Kostentreiber. Ein Baukasten wie Wix hat eine simple, geschlossene Struktur, aus der sich Daten schnell exportieren lassen. Ein Enterprise-System wie Magento oder eine headless Architektur bringt komplexe Datenmodelle, individuelle Felder und oft jahrelang gewachsene Sonderlogik mit.

Je individueller dein altes System, desto mehr manuelle Arbeit steckt im Mapping der Daten. Genau dieses Mapping, also das saubere Zuordnen alter Datenfelder auf die neue Shopify-Struktur, ist der Teil, der Zeit frisst.

Produktanzahl und Sortiment

Die Anzahl deiner Produkte und Varianten skaliert den Aufwand direkt. 200 Produkte lassen sich anders behandeln als 50.000. Bei großen Katalogen kommen technische Grenzen ins Spiel, etwa bei der Zahl der Weiterleitungen, und die reine Datenmenge braucht mehr Prüfzeit.

Wichtig ist nicht nur die Menge, sondern die Sauberkeit. Ein gepflegter Katalog migriert schneller als einer mit doppelten Einträgen, fehlenden Bildern und inkonsistenten Varianten.

Datenmigration

Produkte sind nur ein Teil. Ob auch Kundenkonten, Bestellhistorie und Rezensionen mitkommen sollen, verändert den Preis spürbar. Kunden- und Bestelldaten sind sensibler und aufwendiger zu übertragen als reine Produktdaten, weil hier Datenschutz und Vollständigkeit besonders zählen.

Design und Theme

Willst du dein bestehendes Design so nah wie möglich nachbauen oder ein komplett neues, individuelles Theme? Ein Standard-Theme aus dem Shopify-Store, sauber eingerichtet, ist günstig. Ein maßgeschneidertes Design mit eigenem Look, Animationen und speziellen Templates ist ein eigenes Projekt innerhalb der Migration.

Custom-Apps und Sonderfunktionen

Hatte dein alter Shop Funktionen, die es bei Shopify nicht von der Stange gibt? Konfiguratoren, komplexe Preislogiken, individuelle Rechnungsflüsse. Solche Sonderfunktionen werden über Apps aus dem Shopify App Store abgedeckt oder, wenn nichts passt, als Custom-App entwickelt. Custom-Entwicklung ist der teuerste Einzelposten, weil hier echte Programmierarbeit dahintersteckt.

B2B-Anforderungen

B2B bringt eigene Anforderungen mit: Kundengruppen mit unterschiedlichen Preisen, Mengenrabatte, Rechnungskauf, Freigabeprozesse. Ein B2B-Setup ist mehr als ein Haken, den man setzt. Es verändert, wie Preise, Kunden und Checkout aufgebaut werden, und schlägt sich entsprechend im Preis nieder.

Hier die Faktoren im Überblick, mit Richtwerten für den jeweiligen Aufpreis:

PreisfaktorWas ihn treibtRichtwert
QuellsystemBaukasten vs. KMU vs. Enterprise/headlessBasis ab ~5.000 bis ~22.000 Euro
ProduktanzahlMenge und Sauberkeit der Daten~0 bis ~10.000 Euro Aufschlag
DatenmigrationKunden, Bestellungen, Rezensionenab ~2.500 Euro
Design / ThemeStandard vs. individuelles Themeab ~5.000 Euro
Custom-AppsSonderfunktionen ohne Standard-Appab ~7.000 Euro
B2B-SetupKundengruppen, Preise, Freigabenab ~4.000 Euro
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Die Plattform Shopify selbst ist nicht der Kostentreiber. Was den Preis macht, ist die Übersetzung deiner alten Struktur in eine neue. Ein Angebot, das nur “Migration Shopify” auf der Rechnung stehen hat, ohne diese Posten aufzuschlüsseln, ist ein Warnsignal.

Was ist bei store2x im Festpreis enthalten?

Bei store2x bekommst du nach der Bestandsaufnahme einen Festpreis, und in diesem Festpreis steckt die komplette Migration, nicht nur der halbe Weg. Kein Nachschieben von Positionen, keine Stundenzettel am Ende.

Konkret enthalten sind:

  • Vollständige Datenmigration: Produkte, Varianten, Kategorien und Medien werden sauber übertragen und geprüft.
  • SEO-sichere Migration: Die 301-Weiterleitungen gehören zum Grundpreis, nicht in die Aufpreisliste.
  • Redirect-Mapping: Jede alte URL mit Traffic oder Backlinks zeigt per 301-Redirect direkt auf die passende neue Shopify-URL.
  • Testphase: Der Shop wird vor dem Go-live geprüft, damit am Launch-Tag keine bösen Überraschungen warten.
  • Fester Zeitplan: Ein klarer Ablauf, bei dem du weißt, wann was passiert.

Der wichtigste Punkt ist die SEO-Sicherheit. 301-Redirects sind permanente Weiterleitungen, die Google mitteilen, dass eine Seite dauerhaft umgezogen ist. Ohne diese Weiterleitungen verlierst du die Rankings und Backlinks, die du dir über Jahre erarbeitet hast. Genau deshalb behandeln wir sie nicht als Zusatzleistung, sondern als Pflicht. Wie das im Detail funktioniert, zeigen wir im Guide zu SEO-Rankings bei der Shopify-Migration sichern.

Was den Preis erhöht, sind die Zusatzleistungen aus dem vorigen Kapitel: neues Design, Custom-Apps, B2B, Kunden- und Bestelldaten. Diese sind transparent ausgewiesen, damit du selbst entscheidest, was du brauchst.

Selbst migrieren vs. Agentur: was kostet es wirklich?

Auf dem Papier ist die Rechnung einfach: Selbst migrieren kostet kein Agenturhonorar. In der Praxis ist die Rechnung selten so glatt, weil die versteckten Kosten fehlen.

Eine DIY-Migration spart dir die externe Rechnung. Sie kostet dich aber Zeit, oft mehr als gedacht, und sie birgt Risiken, die sich erst nach dem Launch zeigen. Der teuerste Fehler ist fast immer derselbe: unvollständige oder falsche Weiterleitungen. Ein einziger vergessener Redirect auf einer stark verlinkten Kategorieseite kann dich Wochen an Rankings kosten, und dieser Verlust taucht auf keiner Rechnung auf, sondern im Umsatz.

Diese versteckten Kosten lauern beim Selbermachen:

  • Deine Arbeitszeit: Einarbeitung, Mapping, Testen. Rechne diese Stunden ehrlich mit deinem eigenen Stundensatz.
  • App-Kosten: Migrations-Apps und Tools kosten Gebühren, die schnell dreistellig werden.
  • Fehlerkorrektur: Was beim ersten Versuch schiefgeht, kostet doppelt: einmal beim Machen, einmal beim Reparieren.
  • Rankingverluste: Fehlende Redirects und kaputte Weiterleitungen schlagen direkt auf den organischen Traffic durch.
  • Opportunitätskosten: Jede Stunde in der Migration ist eine Stunde weniger im eigentlichen Geschäft.
Selbst migrierenAgentur (Festpreis)
Direkte KostenApps, Tools, eigene ZeitFestes Honorar
SEO-AbsicherungSelbst verantwortenIm Preis enthalten
Zeitaufwand für dichHochGering
Risiko RankingverlustHoch bei fehlender ErfahrungGering, weil abgesichert
PlanbarkeitSchwer kalkulierbarFester Preis und Zeitplan

Ob sich der Weg über eine Agentur für dich rechnet, hängt von deinem Shop und deiner Zeit ab. Eine klare Abwägung findest du im Ratgeber Shopify-Migration selbst machen oder Agentur.

📌

Rechne deine eigene Arbeitszeit realistisch mit ein. Wenn du 40 Stunden in eine Migration steckst, ist das kein “kostenloser” Weg, sondern eine Woche, die du nicht in Marketing, Einkauf oder Kundenservice steckst.

Wie bekomme ich einen exakten Preis?

Einen exakten Preis bekommst du erst nach einer Bestandsaufnahme deines Shops, nicht vorher. Jeder, der dir eine harte Zahl nennt, ohne deinen Shop gesehen zu haben, rät oder verkauft.

Der Weg zum echten Preis läuft in drei Schritten:

  1. Bestandsaufnahme: Quellsystem, Produktanzahl, gewünschte Datenumfänge, Design-Wunsch und Sonderfunktionen werden erfasst.
  2. Analyse: Wir prüfen, was 1:1 übertragbar ist, wo Apps nötig sind und wo Custom-Entwicklung ins Spiel kommt.
  3. Festpreis-Angebot: Du bekommst einen klaren Preis mit aufgeschlüsselten Posten, ohne versteckte Nachträge.

Der Rechner oben gibt dir einen ersten Richtwert, damit du weißt, in welcher Größenordnung du dich bewegst. Für die exakte Zahl brauchen wir einen kurzen Blick in deinen Shop.

Eine Migration ist komplex, aber die Kosten müssen es nicht sein. Wir bei store2x machen sie planbar: Nach einer kostenlosen Analyse bekommst du einen Festpreis, in dem die SEO-sichere Migration bereits enthalten ist. Was in so einem Festpreis steckt, steht im Detail auf unserer Shopify Migration. Kostenlose Analyse anfragen oder direkt zum Migrations-Kostenrechner.

FAQ Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Shopify-Migration ungefähr?
In den meisten Fällen zwischen etwa 5.000 und 80.000 Euro. Einfache Baukasten-Shops starten bei rund 5.000 Euro, umfangreiche Enterprise-Projekte mit Custom-Apps und B2B erreichen 50.000 bis 80.000 Euro.
Welche Faktoren bestimmen den Preis einer Migration?
Vor allem das Quellsystem, die Produktanzahl, der Umfang der Datenmigration, das gewünschte Design und Sonderfunktionen wie Custom-Apps oder B2B. Die Plattform Shopify selbst ist nicht der Kostentreiber.
Sind SEO und Redirects im Preis enthalten?
Bei store2x ja. Die SEO-sichere Migration inklusive 301-Weiterleitungen gehört zum Festpreis, nicht in die Aufpreisliste. Ohne diese Redirects riskierst du deine Rankings, deshalb sind sie Pflicht.
Lohnt sich eine Migration in Eigenregie, um Kosten zu sparen?
Selbst migrieren spart das Agenturhonorar, hat aber versteckte Kosten: deine Arbeitszeit, App-Gebühren, Fehlerkorrektur und im schlimmsten Fall Rankingverluste durch fehlende Redirects. Rechne deine eigene Zeit ehrlich mit ein.
Warum bekomme ich nicht sofort einen exakten Preis?
Weil der Preis von deinem konkreten Shop abhängt. Erst nach einer kurzen Bestandsaufnahme von Quellsystem, Sortiment und Wunschfunktionen lässt sich ein verbindlicher Festpreis nennen. Der Rechner liefert vorher einen Richtwert.

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